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Anmeldungen

Die Anmeldeverfahren

Wie kommt ein Kind an einen Platz? fepli kennt zwei Anmeldeverfahren – das Losverfahren und das Windhundverfahren. Diese Seite erklärt beide im Detail: was Eltern erleben, was das System automatisch tut und was Sie einstellen können.


Die zwei Verfahren im Vergleich

LosverfahrenWindhundverfahren
PrinzipAnmeldungen werden gesammelt und nach Ende der Frist zufällig, aber fair zugeteilt„Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ – sofortige Entscheidung
ZusageErst nach der Zuteilung durch das TeamSofort bei der Anmeldung
WartelisteEntsteht erst bei der Zuteilung (wenn gewünscht)Sofort, wenn das Angebot voll ist; automatisches Nachrücken
VorteilFair – schnelle Klicker haben keinen Vorteil, das System gleicht Pech ausEinfach – Familien wissen sofort Bescheid
Typischer EinsatzHauptanmeldephase zu BeginnRestplatzvergabe nach der Zuteilung, oder als einziges Verfahren

Das Verfahren wird nicht am Angebot eingestellt, sondern über die Saison: Jede Phase vom Typ Anmeldeverfahren legt fest, welches Verfahren in ihrem Zeitraum gilt (siehe So läuft eine Saison). Eine Saison kann mehrere Anmeldephasen nacheinander haben – klassisch: erst Los, dann Windhund für die Restplätze. Überschneiden dürfen sich zwei Anmeldephasen nie; das System verhindert das beim Speichern.

Was sehen Eltern?

Auf der Angebotsseite steht während einer Losphase: „Es läuft aktuell das Los-Verfahren. Eine Zusage für die Anmeldung bekommen Sie erst nach dem Stichtag.“ Während einer Windhundphase: „Sie erhalten sofort eine Zusage oder einen Wartelistenplatz.“ Läuft gar keine Anmeldephase, ist keine Anmeldung möglich – ggf. mit Hinweis, wann die nächste Phase startet.


Das Windhundverfahren im Detail

Anmeldung geht einNoch Plätze frei?jaStatus: bestätigtZusage-E-Mail geht sofort rausneinWartelistenplatz frei?jaStatus: Wartelistekeine E-Mail – Status im Konto sichtbarneinStatus: nicht erfülltohne Platz – Warteliste ist vollrückt automatisch nach,sobald ein Platz frei wird(+ E-Mail an die Familie)
So entscheidet das Windhundverfahren im Moment der Anmeldung. Die Wartelisten-Größe steuert das Feld „Warteliste Überbuchung“ der Anmeldephase; das automatische Nachrücken (gestrichelt) läuft nur, solange eine Windhundphase aktiv ist.

Beim Windhundverfahren entscheidet das System sofort beim Absenden der Anmeldung:

  1. Hat das Angebot keine maximale Teilnehmerzahl, wird jede Anmeldung sofort bestätigt.
  2. Ist noch ein Platz frei, wird die Anmeldung sofort bestätigt → Status bestätigt, die Familie erhält die E-Mail „Anmeldebestätigung“.
  3. Ist das Angebot voll, kommt das Kind auf die Warteliste → Status Warteliste. Hierfür geht keine eigene E-Mail raus – die Familie sieht den Status in ihrem Konto.
  4. Ist auch die Warteliste voll (oder deaktiviert), erhält die Anmeldung den Status nicht erfüllt („ohne Platz“).

Wichtig zu wissen: Als „belegt“ zählen bestätigte und wartende Anmeldungen zusammen. Ein Angebot mit 10 Plätzen und 10 Bestätigten zeigt deshalb keine freien Plätze mehr an, auch wenn theoretisch noch Wartelistenplätze frei wären.

Automatisches Nachrücken

Die Warteliste verwaltet sich im Windhundverfahren selbst:

  • Meldet sich jemand ab (oder erhöhen Sie die Platzzahl), rückt automatisch das nächste Kind der Warteliste nach.
  • Die nachrückende Familie erhält automatisch die E-Mail „Ihr Kind ist auf die Teilnehmerliste gerückt“ – ohne dass das Team etwas tun muss.
  • Die Reihenfolge der Warteliste können Sie im Zuteilungs-Board per Drag & Drop ändern (siehe Plätze zuteilen).
  • Nachgerückt wird nur, solange das Angebot noch nicht begonnen hat.

Nachrücken gilt nur im Windhundverfahren

Läuft gerade eine Losphase (oder gar keine Anmeldephase), rückt niemand automatisch nach – die Warteliste bleibt stehen, bis das Team zuteilt. Nur während einer aktiven Windhundphase arbeitet die Warteliste automatisch.


Das Losverfahren im Detail

Während der Anmeldephase

Im Losverfahren bleibt jede Anmeldung zunächst im Status neu („Warten auf Zuteilung“) liegen. Was Eltern in dieser Zeit tun:

  • Sie melden ihre Kinder für beliebig viele Angebote an – begrenzt durch die Einstellung Maximale Anmeldungen pro Kind der Phase (Standard: 5).
  • Jede Anmeldung bekommt automatisch eine Wunsch-Priorität (1 = größter Wunsch). Eltern können die Reihenfolge in ihrer Anmeldeübersicht jederzeit per Pfeiltasten ändern, solange die Phase läuft.
  • Auf der Angebotsseite sehen sie eine ungefähre Chancen-Anzeige („Chance ca. 40 %“), berechnet aus Platzzahl und bisherigen Anmeldungen.
  • Wer sich während der Losphase abmeldet, dessen Anmeldung wird vollständig gelöscht; die Prioritäten der übrigen Wünsche rücken auf.

Freunde-Codes: gemeinsam ins Los

Sollen zwei Kinder (Geschwister, Freundinnen) zusammen zugelost werden, nutzt Familie A den Freunde-Code, den Familie B beim Anmelden für dasselbe Angebot erhalten hat. Beide bilden dann im Los ein unzertrennliches Paar: Sie bekommen gemeinsam einen Platz oder gemeinsam keinen. Das System weist Eltern darauf hin, dass dies die Zusage-Chance verringern kann. Die Freunde-Buchung kann in der Systemkonfiguration aktiviert/deaktiviert werden.

Die Zuteilung

Nach Ende der Losphase führt das Team die Zuteilung durch – automatisch per Zulosung oder manuell. Wie das genau funktioniert (inkl. des Fairness-Algorithmus), beschreibt die eigene Seite Plätze zuteilen & Zulosung.

Das Wichtigste in Kürze:

  1. Automatische Zuordnung starten: Das System verlost die Plätze aller überbuchten Angebote fair und bestätigt bei allen nicht überbuchten Angeboten einfach alle Anmeldungen.
  2. Ergebnis prüfen und ggf. manuell korrigieren – solange nichts festgeschrieben ist, erfährt keine Familie etwas.
  3. Zulosung festschreiben und Zulassungsbescheide versenden: Jede Familie erhält eine Sammel-E-Mail mit allen Zu- und Absagen ihrer Kinder, inklusive Kalenderdatei der bestätigten Termine.

Fair statt rein zufällig

Die Zulosung ist kein blindes Losglück. Bei überbuchten Angeboten gewichtet der Algorithmus jede Anmeldung nach drei Kriterien:

  • Wunsch-Priorität – der Erstwunsch eines Kindes wiegt mehr als sein Fünftwunsch. Wurde ein höherer Wunsch bereits abgelehnt, rückt der nächste effektiv auf.
  • Pech-Ausgleich – wer in diesem Durchlauf schon bei anderen Angeboten leer ausging, bekommt bessere Chancen.
  • Wenige Anmeldungen – Kinder mit wenigen Anmeldungen zu überbuchten Angeboten werden leicht bevorzugt, damit „Vielanmelder“ nicht alles abräumen.

Der Zufall entscheidet nur noch zwischen gleich gewichteten Anmeldungen. Jede Los-Entscheidung wird mit ihrem Grund protokolliert und ist im Aktivitätsverlauf nachvollziehbar (Akteur: „Losverfahren“).


Eine Anmeldephase konfigurieren

Jede Phase vom Typ Anmeldeverfahren bietet folgende Einstellungen (Saison → Zeiträume und Einstellungen):

EinstellungGilt fürBedeutung
Beginn / EndebeideZeitraum, in dem die Phase läuft
AnmeldesystembeideLosverfahren oder Windhundverfahren
Maximale Anmeldungen pro Kindnur LosWie viele Angebote darf ein Kind sich wünschen? (Standard: 5)
Mehr Anmeldungen erlaubennur LosUnbegrenzt viele Anmeldungen zulassen – nur die obige Anzahl wird priorisiert
Maximale Anmeldungen pro Tagnur WindhundTageslimit pro Kind (Standard: 99)
Warteliste ÜberbuchungWindhund (wirkt auch aufs Los-Ergebnis)Wie viele Kinder dürfen auf die Warteliste? Leer = unbegrenzt, 0 = keine Warteliste
Anmeldungen ohne BenutzerkontobeideEltern können ohne Registrierung anmelden (siehe unten)
Auch kostenpflichtige Angebote ohne KontobeideErweitert die Konto-freie Anmeldung auf Angebote mit Gebühr
Anmeldung nur mit ZugangscodebeideNur wer einen gültigen Zugangscode im Profil hinterlegt hat, darf anmelden
Immer aktivbeidePhase gilt unabhängig vom Datum

Warteliste an- oder abschalten

Ob es eine Warteliste gibt, steuert das Feld Warteliste Überbuchung der Anmeldephase – nicht das einzelne Angebot. Tragen Sie 0 ein, führt das System keine Warteliste: Volle Angebote lehnen weitere Anmeldungen mit „ohne Platz“ ab.


Automatische Zulässigkeitsprüfungen

Bevor eine Anmeldung überhaupt angenommen wird, prüft das System der Reihe nach – und zeigt Eltern bei Ablehnung eine klare Begründung:

PrüfungMeldung an die Eltern (sinngemäß)
Offene E-Mail-Bestätigung derselben Adresse„Bitte bestätigen Sie zuerst die E-Mail, die an … gesendet wurde.“
Zugangscode erforderlich, aber nicht hinterlegt„Dieses Angebot erfordert einen Zugangscode.“
Alter passt nicht (Mindest-/Maximalalter, gerechnet zum ersten Angebotstermin, plus konfigurierbare Alterstoleranz)„… kann nicht teilnehmen – Alter passt nicht.“
Terminüberschneidung mit einer bestehenden Anmeldung des Kindes„… ist bereits zu … angemeldet (zeitliche Überschneidung).“
Anmeldelimit der Losphase erreicht„Maximal x Anmeldungen in dieser Anmeldephase möglich.“
Tageslimit der Windhundphase erreicht„Maximal x Anmeldungen pro Tag möglich.“
Anmeldeschluss des Angebots („Anmeldungen möglich bis“) überschritten„Die Anmeldefrist ist abgelaufen.“

Zusätzlich können Pflicht-Einwilligungen (der Saison oder des Angebots) sowie eine Pflicht-Rechnungsadresse vor die Anmeldung geschaltet sein.

Das Team darf mehr

Diese Grenzen gelten für die Selbstanmeldung durch Eltern. Admins können über „Neue Anmeldung“ jederzeit manuell anmelden – auch nach Anmeldeschluss. Bei Verstößen (z. B. Alter außerhalb der Grenzen) warnt das System, lässt Sie aber bewusst „Trotzdem anmelden“.


Anmeldung ohne Benutzerkonto

Wenn die Anmeldephase Anmeldungen ohne Benutzerkonto erlaubt, können Familien ohne Registrierung anmelden – abgesichert per Doppelbestätigung:

  1. Die Familie füllt das Anmeldeformular aus und erhält die E-Mail „Bitte bestätigen Sie Ihre Anmeldung“ mit einem Bestätigungslink (14 Tage gültig). Bis zum Klick hat die Anmeldung den Status E-Mail-Bestätigung ausstehend und belegt noch keinen Platz.
  2. Nach dem Klick läuft die normale Platzvergabe des aktiven Verfahrens.
  3. Sonderfall: Meldet ein minderjähriges Kind sich selbst an, müssen zuerst die Sorgeberechtigten offene Pflicht-Einwilligungen über einen geteilten Link unterschreiben (Status Einwilligungen ausstehend). Erst dann wird zugeteilt.
  4. Auch die Abmeldung ohne Konto wird per E-Mail-Link bestätigt (Link 24 Stunden gültig).

Für diese Familien ist der Anmeldelink die einzige Selbstbedienungs-Möglichkeit – Sie können ihn aus der Teilnahmeliste heraus kopieren und zusenden.


Abmelden: Regeln und Fristen

Ob und wann Familien sich selbst abmelden können, steuern mehrere Regeln:

  • Sofortstornierung: Innerhalb von 30 Minuten nach einer Zusage ist die Abmeldung immer möglich und immer kostenfrei – der „Vertipper-Schutz“.
  • Abmelde-Karenzzeit (Systemkonfiguration, z. B. 3 Tage): Innerhalb dieser Frist nach der Zusage entfällt bei Abmeldung die Zahllast. Danach bleibt die Gebühr bestehen.
  • „Keine Abmeldung nach Karenzzeit“ bzw. „Keine Abmeldung nach Anmeldeschluss“ (Systemkonfiguration): Sperrt die Selbstabmeldung nach Ablauf der jeweiligen Frist komplett. Familien sehen dann „Abmeldezeitraum beendet. Bitte beim Veranstalter melden.“
  • Nach Veranstaltungsbeginn und bei abgesagten Angeboten ist die Selbstabmeldung immer gesperrt.
  • Admins können unabhängig von allen Fristen jederzeit abmelden.

Die Teilnahmestatus auf einen Blick

Jede Anmeldung hat genau einen Status. Je nach Ansicht heißen sie leicht unterschiedlich – hier die vollständige Übersicht:

Status (Admin-Panel)Bei den ElternBedeutung
neuWarten auf ZuteilungAnmeldung eingegangen, noch keine Entscheidung (Normalfall im Losverfahren)
bestätigtnimmt teilPlatz erhalten
WartelisteWartelisteVerbindlich angemeldet, aber ohne Platz; rückt im Windhundverfahren automatisch nach
nicht erfülltkeinen Platz erhaltenIm Los unterlegen bzw. Angebot und Warteliste voll
abgelehntabgelehntAktiv vom Team/Veranstalter abgelehnt
abgemeldetabgemeldetVon der Familie oder vom Team zurückgezogen; der Platz wird wieder frei
teilgenommen–Nachträglich erfasst: Kind war da
nicht erschienen–Nachträglich erfasst: Kind war nicht da
E-Mail-Bestätigung ausstehendE-Mail-Bestätigung ausstehendKonto-freie Anmeldung, Bestätigungslink noch nicht geklickt (belegt keinen Platz)
Einwilligungen ausstehendEinwilligungen ausstehendPflicht-Einwilligungen noch nicht unterschrieben

Wie Sie Status im Alltag ändern – einzeln, als Massenaktion oder im Zuteilungs-Board – beschreibt Teilnahmeliste & Anmeldungen.


Welche E-Mails gehen automatisch raus?

Damit Sie nie raten müssen, was Familien erhalten haben:

SituationE-Mail an die Familie
Sofortige Zusage (Windhund)„Anmeldebestätigung“
Nachrücken von der Warteliste„Ihr Kind ist auf die Teilnehmerliste gerückt“
Zulosung festgeschrieben, Bescheide aktiviertSammel-Bescheid „Anmeldungen für den Ferienpass“ (+ Kalenderdatei)
Anmeldung auf Warteliste oder nicht erfüllt im laufenden Betriebkeine einzelne E-Mail – diese Ergebnisse kommen nur über den Zulassungsbescheid
Abmeldung/Ablehnung mit aktivierter Benachrichtigung„Ferienpass-Angebot storniert“
Angebot abgesagt„Ferienpass-Angebot abgesagt“ (an alle Bestätigten)
Erinnerung vor der Veranstaltung (Standard: 36 h vorher)„Erinnerung Ferienpass-Anmeldung“

Alle Vorlagen lassen sich pro Saison anpassen oder deaktivieren – siehe E-Mails & Benachrichtigungen.

Statusänderungen ohne Festschreiben = ohne E-Mail

Bei manuellen Statusänderungen entscheidet die Option „Anmeldestatus festschreiben“ + „Teilnehmer:in benachrichtigen“, ob eine E-Mail rausgeht. Nicht festgeschriebene Änderungen landen in einem Stapel und bleiben für Familien unsichtbar, bis Sie sie festschreiben.