Wie Losverfahren und Windhundverfahren Plätze vergeben
fepli kennt zwei Verfahren, mit denen Familien zu einem Platz kommen. Sie verfolgen verschiedene Ziele. Wer die Ziele kennt, wählt das passende Verfahren und versteht, warum die Warteliste nur manchmal nachrückt.
Welche Ziele die Verfahren verfolgen
Das Windhundverfahren entscheidet sofort. Wer sich anmeldet, erhält einen Platz, wenn einer frei ist, sonst einen Platz auf der Warteliste. Dafür belohnt es Schnelligkeit. Wer zum Start nicht am Rechner sitzt, geht bei beliebten Angeboten leer aus.
Das Losverfahren sammelt alle Anmeldungen bis zum Ende der Phase und verteilt die Plätze danach. Der Zeitpunkt der Anmeldung spielt keine Rolle. Familien warten allerdings auf ihr Ergebnis, und das Team muss die Zuteilung anstoßen und festschreiben.
Viele Saisons verbinden beides. Zuerst kommt eine Losphase für die Hauptanmeldung, danach eine Windhundphase für die restlichen Plätze.
Das Verfahren gehört zur Phase
Das Team legt das Verfahren für die Anmeldephase der Saison fest. Alle Angebote folgen während dieser Phase derselben Regel. Familien müssen deshalb nicht je Angebot nachlesen, wie die Plätze vergeben werden. Außerdem wechselt das ganze Programm an einem festen Tag vom Losverfahren zum Windhundverfahren.
Wie die Verlosung Anmeldungen gewichtet
Die Verlosung ist kein reines Glücksspiel. Bei überbuchten Angeboten gewichtet fepli jede Anmeldung nach drei Merkmalen. Der Zufall entscheidet nur zwischen gleich gewichteten Anmeldungen.
Im Beispiel
Wer nicht gezogen wird, kommt auf die Warteliste, solange sie Platz hat. Danach bleibt die Anmeldung ohne Platz.
Jede Entscheidung steht mit ihrem Grund im Verlauf der Anmeldung. So kann das Team Rückfragen von Familien beantworten.
Regeln, die vor dem Los greifen
| Regel | Wirkung |
|---|---|
| Varianten | Hat eine Teilnehmer:in schon einen Platz in einer Variante desselben Angebots, erhält sie keinen zweiten. |
| Bevorzugte Postleitzahlen | Teilnehmer:innen aus diesen Gebieten erhalten bei überbuchten Angeboten zuerst einen Platz. Die übrigen Plätze verlost fepli unter allen anderen. Ohne Postleitzahl zählt man zu den anderen, damit eine fehlende Anschrift keinen Vorteil bringt. |
| Maßgebliche Anschrift | Es zählt die Anschrift im Teilnahmekonto, auch wenn eine Teilnehmer:in eine eigene hat. So steht eine Familie für alle Teilnehmer:innen gleich da. Die eigene Anschrift zählt nur ohne Konto. |
| Freunde-Code | Teilnehmer:innen mit gemeinsamem Code erhalten nur gemeinsam Plätze. Das senkt ihre Chancen. Ein Code nimmt höchstens 4 auf, bei kleineren Angeboten höchstens so viele, wie es Plätze gibt. |
Warum die Warteliste nur manchmal nachrückt
Im Windhundverfahren rückt die Warteliste automatisch nach, denn wer zuerst kam, soll zuerst nachrücken. Aus demselben Grund zählen dort Plätze mit nimmt teil und Plätze auf der Warteliste zusammen als belegt. Eine neue Anmeldung kann so nicht an Menschen vorbeiziehen, die schon warten.
Während einer Losphase und der Zuteilung rückt niemand automatisch nach. Die Entscheidungen fallen dort gesammelt, und ein automatisches Nachrücken würde der Verlosung vorgreifen.
Zwischen zwei Anmeldephasen bleibt ein frei gewordener Platz frei. So weiß das Team zu jedem Zeitpunkt, welche Regel einen Platz vergibt. Nach der letzten Anmeldephase rückt die Warteliste wieder nach, sofern über jede Anmeldung entschieden und alles festgeschrieben ist. In einer Saison nur mit Losverfahren werden so auch Plätze neu besetzt, die in den Ferien durch Absagen frei werden.
Will das Team jeden frei gewordenen Platz selbst vergeben, deaktiviert es Warteliste rückt automatisch nach für die Saison. Dann rückt niemand von selbst nach, auch nicht in einer Windhundphase.