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Zusammenhänge verstehen

Pflicht, Opt-in oder Ja/Nein?

Jede Einverständniserklärung hat eine Entscheidung: Pflicht, freiwillig, Opt-in oder Ja/Nein wählen. Sie legt fest, ob sich eine Familie ohne Zustimmung anmelden kann und ob ein Nein festgehalten wird. Entscheidend ist, ob das Angebot ohne Zustimmung stattfinden kann.


Pflicht für Teilnahmebedingungen

Pflicht passt, wenn das Angebot ohne Zustimmung nicht stattfinden kann, etwa die Teilnahme an einer Kanutour oder die Übernachtung im Zeltlager. Wer nicht zustimmt, kann sich nicht anmelden.

Für eine Einwilligung in die Verarbeitung von Daten passt Pflicht nie. Eine solche Einwilligung muss nach der DSGVO freiwillig sein (Art. 4 Nr. 11, Art. 7 Abs. 4). Wer die Anmeldung von ihr abhängig macht, holt keine freiwillige Einwilligung ein.


Opt-in für Zusatzleistungen

freiwillig, Opt-in passt für eine Leistung, die nur bekommt, wer sie will, etwa einen Newsletter oder Kontakt für künftige Angebote. Ohne Entscheidung gilt die Einwilligung als nicht erteilt, und die Anmeldung ist trotzdem möglich.


Ja/Nein, wenn jede Antwort zählt

Ja/Nein wählen passt, wenn Sie von allen eine Antwort brauchen, um planen zu können. Ein Beispiel sind Fotos auf der Website: Die Betreuer:innen müssen wissen, wen sie fotografieren dürfen. Die Anmeldung verlangt eine Entscheidung, und ein Nein ist erlaubt und wird festgehalten.


Anwenden